Leistungslimitierung bei PV-Anlagen
Leistungsbegrenzungen bei PV-Anlagen stärken das Stromnetz und ermöglichen den Zubau weiterer Produktionsanlagen
Photovoltaikanlagen produzieren besonders an sonnigen Tagen zur Mittagszeit viel Strom. Wird mehr Strom produziert als verbraucht wird, entsteht ein Stromüberschuss im Netz. Das kann zur Überlastung des Netzes führen und im Extremfall die Versorgungssicherheit beeinträchtigen.
Durch eine Begrenzung der Einspeiseleistung von PV-Anlagen lassen sich diese Leistungsspitzen wirksam reduzieren. Das trägt zur Entlastung der Verteilnetze bei, vermeidet kostenintensive Netzausbauten und ermöglicht den Bau weiterer PV-Anlagen.
Die Begrenzung der Einspeiseleistung auf 70% der Modulleistung führt zu maximal 3% Produktionsverlust im Jahr, meist sogar unter 1%. Die Jahresproduktion bleibt dadurch nahezu unverändert.
Das folgende Erklärvideo erläutert das Thema anschaulich:
