Leistungslimitierung bei PV-Anlagen
Leistungsbegrenzungen bei PV-Anlagen stärken das Stromnetz und ermöglichen den Zubau weiterer Produktionsanlagen
Photovoltaikanlagen produzieren an sonnigen Tagen zur Mittagszeit besonders viel Strom. Wenn mehr Strom produziert als verbraucht wird, entsteht ein Überschuss und das Netz gelangt an seine Grenzen. Im Extremfall kann dies die Versorgungssicherheit beeinträchtigen.
Durch eine leichte Begrenzung der Leistung von PV-Anlagen können Leistungsspitzen im Netz vermieden werden. Das verhindert teure Netzausbauten und ermöglicht den Bau weiterer PV-Anlagen.
PV-Produzenten haben die Wahl
Für Produzent*innen auf dem Bödeli bietet die IBI folgende Optionen:
Teilnahme am Programm TOP-40 (Leistungsreduktion auf 60 % mit höherer Rückliefervergütung)
Netzdienliche Einspeiseregelung (Leistungsreduktion auf 70 %)
Netzdienliche Einspeiseregelung
Der VSE (Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen) empfiehlt in einer Branchenempfehlung die Begrenzung der Einspeiseleistung neuer Photovoltaikanlagen auf 70 % der installierten Leistung. Diese Empfehlung entspricht dem gesetzlichen Rahmen: Der Produktionsverlust darf dabei maximal 3 % pro Jahr betragen. Die IBI setzt diese Branchenempfehlung bei Neuanlagen um. Für bestehende Anlagen ändert sich nichts.
