Infrastruktur der Wasserversorgung

Das Reservoir Stalden wurde als Kaverne konzipiert. Es liegt auf 1'415 m ü. M. und ist damit das höchstgelegene Reservoir der IBI.
Baujahr: 1997
Fassungsvolumen: 1'500 m3
Vom Reservoir Stalden führt eine Druckleitung zur Zentrale Geissbrunnen. Dort wird das Quellwasser erstmals turbiniert.

Das Quellwasser von der Alp Nessleren gelangt über das Reservoir Stalden in die Sammelbrunnstube Geissbrunnen (1'166 m ü. M.). Hier wird auch das Wasser weiterer sechs Quellen aus der Umgebung gesammelt. Eine Verbindung zur Wasserversorgung Saxeten garantiert im Bedarfsfall die Versorgung des Dorfes.
Baujahr: 1997
Anzahl Quelleinläufe: 15

Nach der Turbinierung in der Zentrale Geissbrunnen, fliesst das Wasser in das Reservoir Lybuchen.
Baujahr: 1998
Fassungsvermögen: 200 m3

In der Brunnstube Kammri wird das Quellwasser zur Desinfektion mit UV-Licht bestrahlt. Als Trinkwasser gelangt es anschliessend ohne weitere Behandlung über die Trinkwasserreservoire der IBI ins lokale Versorgungsnetz.
Baujahr: 1966
Fassungsvermögen: 100 m3

Das erste Reservoir im kleinen Rugen wurde im Jahr 1869 erstellt und ist bis heute in Betrieb. Die Reservoire im Rugen bilden den grössten Trinkwasserspeicher auf dem Bödeli.
Fassungsvermögen total: 4'800 m3 (davon 1'000m3 Löschreserve)
Baujahr Rugen 1: 1869, Erweiterung 1893/94
Baujahr Rugen 2: 1933

Das Reservoir St. Niklausen liegt auf gleichem Niveau wie die Reservoire im Rugen. Alle Reservoire sind über das Leitungsnetz miteinander verbunden und weisen immer denselben Pegelstand auf. Mit dem Bau des Reservoir St. Niklausen wurden die Druckverhältnisse im Leitungsnetz von Unterseen verbessert.
Fassungsvermögen inkl. Löschreserve: 3'000 m3
Baujahr: 1976

Knapp fünf Prozent des gesamten Trinkwasserbedarfs im Versorgungsgebiet des IBI werden durch Grundwasser gedeckt. Das Pumpwerk ist mit drei Unterwasserpumpen ausgerüstet.
Baujahr: 1933
Konzessionierte Fördermenge: max. 8'800 l/min.

Das Grundwasserpumpwerk Erlen wird von der Einwohnergemeinde Bönigen bewirtschaftet. Eine der Grundwasserpumpen dient als zusätzliche Sicherheit für die Wasserversorgung der IBI.
